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Mittwoch, Mai 31st, 2006 | Author: catwiesel

Jeder der einen Hund hat, nennt ihn Bello oder Hasso. Um einen nicht so alltäglichen Namen für meinen Hund zu haben, habe ich ihn damals “Sex” genannt – es war ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte……

Als ich auf die Gemeinde ging, um ihn nach dem Umzug bei der Hundesteuer anzumelden, sagte ich dem Beamten, dass ich meine Steuern für Sex bezahlen wollte. Er meinte, dafür gäbe es noch keine Steuer. Aber es ist für einen Hund” antwortete ich.
Er meinte nur, Beischlaf mit Tieren sei zwar verboten, aber eine Steuer gäbe es trotzdem nicht. “Sie verstehen mich nicht”, sagte ich. “Ich habe Sex, seit ich 9 Jahre alt bin.”

Dann warf er mich raus.

Eines Abends ging ich mit Sex im Park spazieren, und er lief mir weg. Ich habe meinen Hund die ganze Nacht gesucht. Da kam ein Polizeiwagen angefahren, und die Polizisten fragten mich, was ich denn morgens um 4 Uhr im Park mache. Ich antwortete: “Ich suche Sex.” Meine Gerichtsverhandlung findet nächsten Donnerstag statt.

Als ich geheiratet habe und in die Flitterwochen gefahren bin, habe ich meinen Hund mitgenommen. Da ich nicht wollte, dass uns der Hund nachts stört, sagte ich dem Mann am Hotelempfang, dass ich ein extra Zimmer für Sex bräuchte. Er meine nur, dass jedes Zimmer des Hotels für Sex wäre. “Sie verstehen mich nicht”, versuchte ich zu erklären. “Sex hält mich die ganze Nacht wach!” Aber er meinte nur “mich auch”.

Eines Tages ging ich mit Sex zu einer Hundeausstellung. Jemand fragte mich, was ich hier wollte, und ich sagte ihm, dass ich vorhatte, Sex in der Ausstellung zu haben. Darauf meinte er, ich solle vielleicht meine eigenen Eintrittskarten drucken und verkaufen. Als ich ihn fragte, ob die Ausstellung im Fernsehen übertragen würde, nannte er mich pervers.

Einmal war Sex krank und ich musste ihn beim Tierarzt lassen. Am nächsten Tag wollte ich ihn abholen. “Ich komme wegen meinem Hund” sagte ich. Welcher ist es denn?” fragte mich die Frau beim Tierarzt, während sie in der Kartei blätterte. “Hasso oder Bello?” – “Wie wär’s mit Sex?” fragte ich und bekam eine runtergehauen. Am gleichen Tag ist mir der Hund auch noch weggelaufen und ich musste im Tierheim nach ihm suchen. Dort fragte mich jemand, was ich wollte. Als ich ihm sagte, dass ich Sex suche, meinte er, hier wäre nicht der richtige Ort, danach zu suchen. Ich suchte noch die ganze Nacht nach ihm. Um 4 Uhr morgens fragte mich ein Polizist, was ich mitten in der Nacht auf der Strasse suche. Ich sagte ihm, dass ich Sex suche. Er sperrte mich ein.

Während der Scheidung stritten meine Frau und ich um das Sorgerecht für Sex. Ich sagte: “Euer Ehren, ich hatte Sex schon vor der Heirat.” Der Richter antwortete: “Ich auch.” “Aber meine Frau versucht mir Sex wegzunehmen!” beschwerte ich mich. Er meinte nur: “Das ist das, was bei allen Scheidungen passiert”.

So, ich wurde also ins Gefängnis geworfen, heiratete, ließ mich scheiden und hatte auch sonst mit dem Hund mehr Ärger, als ich mir je hätte vorstellen können. Dies ist der Grund, warum ich letztendlich beim Psychiater gelandet bin.
Er fragte mich: “Was ist denn Ihr Problem?”
Ich antwortete: “Sex hat mich und mein Leben verlassen. Es ist, als ob ich meinen besten Freund verloren hätte, und ich fühle mich so alleine.”
Der Psychiater antwortete: “Schauen Sie, mein Herr, Sie und ich wissen daß Sex nicht der beste Freund eines Mannes ist. Also KAUFEN SIE SICH EINEN HUND!!!”

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Dienstag, Mai 30th, 2006 | Author: catwiesel

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Dienstag, Mai 30th, 2006 | Author: catwiesel

Spielen wir mal ein Beispiel aus dem täglichen Leben durch: Nach einer kultivierten Freßorgie vor dem Flimmerkasten stellt sich ein dezentes, aber doch persistentes Drücken in der Untermagengegend ein. Du begibst dich also in die hausinterne Bedürfnisanstalt und entledigst dich, deinem Darm keinen Zwang antuend, der abstoßungswürdigen Biomasse.

Kurz darauf bist du mit dem entspannenden Ausatmen beschäftigt, betrachtest wie jeden Tag seit Eh und Jeh interessiert die WC-Bodenfliesen, und kreierst aus ihnen in Gedanken immmer neue, in den Variatiosmöglichkeiten schier unbergenzete Kombinationen von Mustern und Strukturen.

Just in diesem Moment wirst du durch das klingelnde Telefon mit seinem mehr oder weniger modernen Alarmton aus deinen tiefsinnigen, konstruktiven Gedankengängen gerissen. Plötzliche Panik erwacht in Dir: Was tun? Nur wegen des Telefons aufstehen und das entspannende Entleeren unterbrechen? Aber andererseits – wer kann bei einem solch unabläßligen Mahnton schon cool sitzenbleiben? Über das hin und her deiner Gedanken klingelt der Apparat nun schon zum zweiten Male. Dein Rückenmark hätte fast den aus der Urzeit überlieferten Fluchtreflex aktiviert! Beim dritten Klingeln ist die Entscheidung gefallen: Das Individuum am anderen Ende der Leitung muß vom monotonen “Tuut” und Du vom Psychoterror deines verlangenden Telefons erlöst werden!

Alles klar, Abseilen einstellen. Gleichgewichtssinn aktivieren und aufstehen. Verflucht, Klovorleger in seiner Griffigkeit glatt überschätzt! Mit einer zwar anmutig wirkenden, aber in Wahrheit völlig unkontrollierten Bewegung plumpst Du (nachdem dein Kopf eine temporäre aber dennoch intensive Tangierung des Waschbeckens erfahren hat) auf den gefliesten Badezimmerboden. Leicht weggetreten und unterbewußt handelnd raffst Du Dich wieder in Richtung Klotürklinke auf.

Ein erneutes, energisches Klingeln des durch die kurzzeitige Betäubung fast in Vergessenheit geratenen Apperates erinnert dich unsanft wieder an das eigentliche Ziel deines bisher doch recht konzeptlosen Agierens. Den in ihrer Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkten Beinen fällt es etwas schwer, deinem durchaus gutgemeinten Willen in angemessener Form Folge zu leisten. Mit noch heruntergelassener Hose hoppelst Du nun – aufgrund der sich nur langsam lichtenden Benommenheit in eher zufälligen Bahnen – dem schrillenden Fernsprecher entgegen.

Das Hoppeln mutiert zum hecktischen Gehhüpfe, als die Fernkommunikationsvorrichtung zum fünftem Male klingelt.

Der ereignis- und hindernisreiche Weg nähert sich dem absehbaren Ende, und der Apparat rückt in greifbare Nähe. Der erste Griff nach dem Hörer verfehlt im Eifer des Gefechts sein Ziel und hat einen dumpfen Einschlag der gestreckten Finger in der zementierten Mauer zur Folge. Der zweite Versuch, dem Hörer habhaft zu werden (diesmal mit der noch intakten Hand) ist erfolgreich.

Zu mehr als zu einem in die Muschel geröchelten “Ja!?!?” bist du nicht mehr in der Lage. “Hallo, kann ich bitte mit Herrn Meyer sprechen?” fragt jemand am anderen Ende der Leitung. “… Äh… äh… [grübel!] Meyer?… Welcher Meyer?” – “Hubs, da hab’ ich mich dann wohl verwählt.” *KLICK!*

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